WordPress theme Flatik: Bug fixing for WP 4.5

Like presumably many other website publisher I buy themes from ThemeForest. Usually those themes are of a high quality for a very low price. Most of them include updates (at least for a certain time). However, I purchased the theme Flatik for WordPress some years ago which is not supported any more. Even worse, the developers quit their business – at least they cannot be found with their original name AdaptiveThemes.

Since some WordPress’s and third-party plugins‘ updates broke quite a lot functions I tried to fix them. I want to share the fixes with you since you might face the same problems. If you found other solutions I would be happy to hear.

After WP 4.5 JQuery updates theme and necessary plugin scripts are not working any more (e.g. mobile menu)

jquery.js:2 Uncaught Error: Syntax error, unrecognized expression: body [href^=#]

JQuery throws an exception which originates from the plugin adaptive-shortcodes that is used by Flatik and Visual Composer. So, deactivating the whole plugin will fix the javascript problem but disable many necessary shortcodes as well. Imho it is sufficient to uncomment lines 71-73 in file sc-script.js or to modify it in other ways.

$('body [href^=#]').click(function (e) {
e.preventDefault()
});

Images in Visual Composer

Some shortcodes provided by the Flatik or the plugin Adaptive Shortcodes respectively are buggy. For instance, it is not possible to insert an image of type framed_image with VC. The call of the save function does not work. Since I had not the time to figure out why this is not working I re-enabled the image type vc_single_image provided by VC itself.

It is deactivated in the file removals.php of the plugin Adaptive Shortcodes. After commenting out the line  wpb_remove('vc_single_image'); the single image is selectable as content type in VC. It works fine and does not look bad since VC provides some basic CSS formatting as well.

Skiseminar auf Zaferna

Nach Weihachten in Rom – was sehr schön war und empfehlenswert ist, hier aber nicht weiter thematisiert wird – war ich fast zwei Wochen mit der Universität Münster im Skiseminar. Bitte nehmt die Wortzusammensetzung aus Ski und Seminar ernst, denn es war nicht ein Skiurlaub. Genauso wenig war es ein Seminar an anderem Ort. Es war ein bisschen von beidem und dann aber noch etwas obendrauf.

Kurz vor der Anreise schneite es zum Glück auch ausgiebig, sodass Skifahren an allen Tagen möglich war. Mal mit mehr Regen, mal mit viel Neuschnee, selten ohne Niederschlag und noch seltener mit Sonne. Letzteres lässt sich vielleicht auf einen halben Tag summieren. Aber Schönwetterfahrer sollten wohl auch besser nicht Anfang Januar fahren.

Zaferna hieß die Hütte auf halber Berghöhe, die nur per Lift erreichbar ist. Diese war einst von der WWU Münster gepachtet, inzwischen hat sie der Hochschulsport in Beschlag, aber auch andere können sich einmieten. Mit gut vierzig Leuten in der zweiten Woche war die Kapazitätsgrenze erreicht, es war dennoch genug Platz für alle. Da die Hütte als Selbstversorgerhaus konzipiert ist, mussten wir bei der Anreise erst einmal über 1000 Aufbackbrötchen und alles andere für knapp zwei Wochen Vollverpflegung hochliften. Respekt auch an die Einkaufslogistik einschließlich Mengenkalkulation (es ist relativ wenig übrig geblieben).

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Der Tag begann mit Frühstück (vom Küchendienst vorbereitet) und ausgiebigem Skifahren bis ca. 15/16 Uhr. Gerade am Anfang hatte es noch nicht genug geschneit, oder der Regen hatte es wieder zu Nichte gemacht, sodass das Skigebiet wirklich recht klein wurde. Liftschlange gab es trotzdem kaum. Ab 16.30 Uhr fanden dann die Seminarpräsentationen mit Diskussion statt. Dabei saßen in der Regel verschiedene Seminare zusammen, sodass man versuchen musste, das Thema auch „Fachfremden“ zu vermitteln. Dazu kam noch eine Reihe von Promovenden und ein paar Professoren. Alle mit ihrer eigenen Sicht auf die Dinge. Insgesamt eine spannende Mischung mit teils hitzigen, polemischen aber auch erkenntnisfördernden Diskussionen. Ich persönlich liebe derartige Diskussionen, sofern man ansatzweise verstehen und mitreden kann, was zugegebenermaßen nicht bei allen Vorträgen der Fall war.

Nach den Vorträgen gab es dann irgendwann Essen, was auch mal 22.30 Uhr sein konnte. Wer noch Energie hatte, konnte die Nacht durchzechen oder auch versuchen zu schlafen, denn der nächste Tag mit ähnlichem Ablauf wartete. Schade, dass ich erst jetzt am Ende des Studiums ein Skiseminar mitgemacht habe, aber vielleicht darf ich als Promovend auch nochmal mit. Ganz vielleicht findet sich ja auch in Duisburg-Essen eine Möglichkeit, ein Skiseminar zu organisieren.

Ein Sommer für eine Masterarbeit

Es ist Sonntag, der 6. Dezember, Nikolaustag. Über sieben Monaten wohne ich mittlerweile in Euskirchen. Zeit mal wieder an das Vergangene zu denken.

Der Sommer kam – und ging viel zu schnell. Doch was ist in der Zwischenzeit passiert? Masterarbeit ist passiert. Was gemächlich begann, sich dann aufgrund der gewählten Methode als deutlich datenintensiver herausstellte und in mehr manueller Arbeit mündete als angenommen, wandelte sich über 16 Wochen zu einer Masterarbeit, mit der sowohl ich als auch mein Betreuer letztlich sehr zufrieden waren. Unter dem Titel Practical Relevance of Information Systems Research: Scientometric Analysis of Practitioner Outlets habe ich untersucht, inwiefern Mischjournals (Mischung zw. wissenschaftlichem Anspruch und Lesbarkeit und Attraktivität für Praktiker) wie z. B. Sloan Management Review oder MISQ Executive rein wissenschaftliche Quellen referenzieren. Die Kennzahlen sollen dazu beitragen, einen Wissenstransfer von Wissenschaft zu Praxis zu belegen. Nun sind Zitationen zwar ein nicht unumstrittenes Messinstrument für einen tatsächlichen Einfluss, und auch die Leserschaft dieser Mischjournals wird teilweise angezweifelt. Dennoch konnte mit der Masterarbeit gezeigt werden, dass in den untersuchten Zeiträumen von 2010–2014 mindestens 50 Prozent der Quellen als akademisch kategorisiert werden können. Mehr dazu auf Nachfrage, ich will ja niemanden langweilen…

Zum Glück war das aber nicht meine einzige Beschäftigung im Sommer. Denn Datenauswertung kann bisweilen sehr einschläfernd sein.  Zwischendurch wurde immer wieder der Rasen gemäht. Nachbar Dieter hatte auch immer wieder etwas erzählen. Eigentlich schade, dass der Winter viele Menschen die meiste Zeit in ihren vier Wänden einsperrt – Rasenmähen ist jetzt nicht mehr.

Umso besser, dass ich seit September einen Smartphone-Kurs in der Ev. Kirchengemeinde Euskirchen gebe. Schon viele Jahre bieten ein paar engagierte Renter Computerkurse (zumeist) für Senioren an. Als ich dort mal fragte, ob ich auch mithelfen könnte, war man sehr dankbar, dass ich als junger Mensch doch vielleicht einen Smartphone-Kurs geben könnte, da wären schon viele Anfragen gekommen. Und was soll ich sagen, es macht wirklich viel Spaß. Die meisten Kontakte in Euskirchen bestehen durch den Kurs, aber auch den Posaunenchor und die Kantorei. Letztere ist natürlich anders als der studentische Universitätschor in Münster, aber das Singen ist eine willkommene Abwechslung vom Alltag und Kantorin Friederike Heiwolt findet eine gut Mischung zwischen musikalischem Anspruch und den Möglichkeiten des Chores. Sie hat eine ganz bemerkenswert motivierende Art, mit Spaß aber auch Ernst eine Probe zu gestalten.

Da waren aber auch noch die European Conference on Information Systems (ECIS) in Münster, der Kirchentag in Stuttgart, ein Kreta-Urlaub und andere schöne Erlebnisse.

Seit Mitte Oktober pendele ich zumeist einmal pro Woche auch wieder nach Münster, um noch die verbliebenen Vorlesungen zu besuchen und eine Nacht bei lieben Freunden zu übernachten. Drei Stunden Zugfahren macht nur selten Spaß, was aber auch stark von der mangelnden Pünktlichkeit der Deutschen Bahn abhängt. Aber im Zug kann ich meistens konzentriert lesen; es ist keine verlorene Zeit.

European Conference on Information Systems im LWL Museum in Münster
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Knossos auf Kreta
Knossos auf Kreta
Eigene Ernte
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Kanelboller zum Geburtstag
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