1:0 für WhatsApp – Der Selbstversuch

Ende September habe ich mich aus WhatsApp verabschiedet. Es sollte ein Versuch sein: Finden sich andere Kommunikationswege? Verpasse ich etwas? Kann ich andere überzeugen, einen neuen Messenger-Dienst zu verwenden, der ebenfalls kostenlos, aber sicherer und vertrauensvoller ist?

Mehr Kontakte in Telegram & Co. – aber weniger Kommunikation

Nach gut zwei Monaten muss ich mir eingestehen, dass der Versuch nicht sonderlich erfolgreich war. Die Kontakte in Threema und Telegram sind zwar mehr geworden. Aber Gruppen, an denen ich vor dem Ausstieg in WhatsApp Mitglied war, und die ich versucht habe, zum kostenlosen Telegram zu bewegen, sind größtenteils bei WhatsApp geblieben – jetzt ohne mich. Ich verpasse also auch Dinge. Für einzelne Kontakte bin ich zwangsläufig auf die gute alte SMS oder iMessage zurückgefallen. Letzeres finde ich als geschlossenes Apple-Netzwerk aber eigentlich auch nicht gut.

Eine Freundesgruppe gründete in dem Wissen, dass ich WhatsApp bewusst nicht nutze, eine neue WhatsApp-Gruppe. Das soll gar nicht beleidigt oder persönlich enttäuscht klingen. Dann muss ich nur einfach meine „Kapitulation vor WhatsApp“ eingestehen. Im Grunde wäre eine auch in der wahren Welt vernetzte Freundesgruppe, die eine neue Messenger-Gruppe starten möchte, perfekt geeignet, eine neue App zu probieren. Denn es wäre nicht nur eine Person, mit der in dieser neuen App kommuniziert werden könnte und man würde sich durch eine verstärkte, initiale Kommunikation auch schnell mit der App auskennen. Aber es gibt auch die kleinen Erfolge: Eine relativ große Familiengruppe mit knapp 20 Mitgliedern hat es tatsächlich geschafft, von WhatsApp zu Telegram zu wechseln (auch wenn da noch ein paar wenige Mitglieder fehlen).

Gründe

Die Gründe, die mir genannt wurden, sind zumeist nicht nachvollziehbar oder klingen vorgeschoben. Am meisten kam als Reaktion, dass da dann doch keine anderen Kontakte seien (das Henne-Ei-Problem). Oder auch, dass man nicht mehr als ein Netzwerk bzw. App installiert haben möchte. Manche hatten neben WhatsApp auch Threema und wollten (verständlicherweise) dann nicht auch noch z. B. Telegram.  Der fehlende Speicherplatz war (für mich) der Tiefpunkt der Gründe. Ein Freund, den ich besonders intensiv traktiert habe und der auch technologisch so gebildet sein sollte, den Mehrwert einer von Facebook unabhängigen Kommunikation zu erkennen , berief sich darauf, dass wir doch über z. B. iMessage kommunizieren könnten und wirkte in seinem Nutzungsverhalten gefangen.

Dabei habe ich doch niemandem gesagt, sie oder er solle WhatsApp deinstallieren und damit einen Rückschritt eingehen. Mir ging es nur um eine zusätzliche App oder auch in der ersten Phase um zwei oder drei zusätzliche Apps.

Wie in meinem ursprünglichen Beitrag geschrieben, finde ich es eher spannend als beunruhigend, dass man durch die Verknüpfung verschiedener Datenquellen (auch WhatsApp-Daten) neue Geschäftsmodelle aufbauen kann. Ich bezweifle aber, dass das alle so spannend finden. Vielmehr wird die Beunruhigung durch Berichte der letzten Tage und Wochen über den möglichen Anteil von Social-Media-Daten am Erfolg der Brexit-Kampagne und des zukünftigen U.S.-Präsidenten eher zugenommen haben.

In Debatten wird gerne den Internetkonzernen mit Umwegen über EU-Verordnungen o.ä. die Handlungspflicht zugeschoben (ich möchte WhatsApp nutzen, aber bitte nach meinen Bedingungen). Dabei hätte jede und jeder die Chance, selbst aktiv zu werden.

Vielleicht habt ihr es auch nur vergessen und jetzt wechseln ganz viele…

WhatsApp: Ein Selbst- und Überzeugungsversuch

Ich melde mich heute von WhatsApp ab. Ich habe länger überlegt, ob das ein sinnvoller Schritt ist: Mit wem kann ich dann nicht mehr kommunizieren bzw. wer kann nicht mehr mit mir kommunizieren?

Datenauswertung ist spannend

Was sind die Gründe? Es ist nicht die Angst vor der großen, undurchsichtigen oder bedrohlichen Datenauswertung von Facebook. Ich denke sogar eher, dass das sehr strenge deutsche Datenschutzgesetz Innovationen und neuen Ideen im Wege steht. Mit Daten kann man spannende Sachen machen, woran auch nichts schlecht sein muss. Mir ist natürlich auch nicht egal, was mit meinen Daten passiert. Aber ich kann akzeptieren, dass ich durch die Preisgabe der Daten einen ansonsten kostenfreien Dienst nutzen kann. Dass diese Entscheidung auch Dritte betrifft, die sich nicht bewusst dafür entschieden haben, ist ein wichtiger Aspekt, der aber in meinen Augen auch manchmal übertrieben dargestellt wird.

Ich kann hingegen nicht akzeptieren, wie sich Nutzer über die Datenauswertung beschweren können, ohne die Bereitschaft zu zeigen, auf andere Weise für die Bereitstellung und den genutzten Service zu bezahlen. Mein Friseur hat mal gesagt, die Leute würden vergessen, dass der Friseur ein Handwerksberuf sei und verständen nicht, dass ein ausgebildeter Friseur keinen Herrenschnitt für 10€ anbieten könne. Ich sage, die Leute vergessen, dass hinter einem Kommunikationsdienst wie WhatsApp auch Millionen von Kosten stehen.

Selbstversuch und ein gewisser Zwang

Warum verabschiede ich mich also von WhatsApp? Zum einen ist es ein Selbstversuch, inwieweit eine Abhängigkeit existiert. Meine Vermutung ist, dass sich genug andere Wege finden lassen, mit Personen zu kommunizieren. Welche Wege das sein können, wird sich zeigen. Zum anderen will ich andere, enge Kontakte zwingen, Alternativen zumindest zu probieren. Meine bisherigen Überzeugungsversuche, Apps wie Threema, Signal oder Telegram zu installieren, sind – obwohl sie teilweise ebenfalls kostenlos sind – von wenig Erfolg gekrönt gewesen.

Kostenlos? Zahlt man dann nicht doch wieder mit Daten? Es gibt Entwickler, die Arbeiten aus Überzeugung an sicheren und unabhängigen Diensten. Ein „Restrisiko“ bleibt – auch bei bezahlten Apps. Aber eine Streuung auf verschiedene Anbieter ist schon mal nicht die schlechteste Idee, wenn man Angst vor der Datenauswertung hat. Ich sehe mich nicht in der Lage, eine technische Einschätzung zur Sicherheit der einzelnen Apps zu geben, das haben andere aber getan. Hier auch, mit teils anderen Ergebnissen.

Meine Alternativen

Ich habe nun (bzw. auch schon länger) die drei Dienste ThreemaSignal und Telegram installiert. Die momentane Kontaktanzahl variiert stark. In Threema sind es immerhin 56 Kontakte, in Telegram 28, in Signal nur 9. Ich werde den Erfolg dieses Experiments daran messen, wie viele Kontakte in den jeweiligen Apps dazukommen. Auf gehts!

Adieu WhatsApp. Vielleicht auch auf Wiedersehen.

WordPress theme Flatik: Bug fixing for WP 4.5

Like presumably many other website publisher I buy themes from ThemeForest. Usually those themes are of a high quality for a very low price. Most of them include updates (at least for a certain time). However, I purchased the theme Flatik for WordPress some years ago which is not supported any more. Even worse, the developers quit their business – at least they cannot be found with their original name AdaptiveThemes.

Since some WordPress’s and third-party plugins‘ updates broke quite a lot functions I tried to fix them. I want to share the fixes with you since you might face the same problems. If you found other solutions I would be happy to hear.

After WP 4.5 JQuery updates theme and necessary plugin scripts are not working any more (e.g. mobile menu)

jquery.js:2 Uncaught Error: Syntax error, unrecognized expression: body [href^=#]

JQuery throws an exception which originates from the plugin adaptive-shortcodes that is used by Flatik and Visual Composer. So, deactivating the whole plugin will fix the javascript problem but disable many necessary shortcodes as well. Imho it is sufficient to uncomment lines 71-73 in file sc-script.js or to modify it in other ways.

$('body [href^=#]').click(function (e) {
e.preventDefault()
});

Images in Visual Composer

Some shortcodes provided by the Flatik or the plugin Adaptive Shortcodes respectively are buggy. For instance, it is not possible to insert an image of type framed_image with VC. The call of the save function does not work. Since I had not the time to figure out why this is not working I re-enabled the image type vc_single_image provided by VC itself.

It is deactivated in the file removals.php of the plugin Adaptive Shortcodes. After commenting out the line  wpb_remove('vc_single_image'); the single image is selectable as content type in VC. It works fine and does not look bad since VC provides some basic CSS formatting as well.